Recruiting

Recruitingvideo im Handwerk: Warum jetzt?

Textanzeigen gehen unter, gute Leute wollen sehen, wie ein Betrieb wirklich ist. Nirgends gilt das so sehr wie im Handwerk – und die Zahlen dahinter sind deutlicher, als viele denken.

Die Lage: Zahlen, die jeder Betrieb kennt

Laut Zentralverband des Deutschen Handwerks fehlen im Handwerk geschätzt rund 250.000 Fachkräfte; etwa 20.000 Ausbildungsplätze bleiben im Schnitt unbesetzt, und in den nächsten fünf Jahren stehen 125.000 Betriebsnachfolgen an. Die Bundesagentur für Arbeit stuft jeden dritten Handwerksberuf als Engpassberuf ein – und gab im August 2024 bekannt, dass 38 Prozent der gemeldeten Ausbildungsstellen im Handwerk noch unbesetzt waren. Mehr als in jedem anderen Bereich.

Übersetzt: Die guten Leute können sich aussuchen, wo sie arbeiten. Die Frage ist nur, ob sie deinen Betrieb überhaupt sehen.

Warum Video – und nicht die nächste Anzeige?

Weil die Zielgruppe dort ist. Im Recruiting-Report der index Gruppe (638 befragte Personalverantwortliche) nannten 51 Prozent Social-Media-Recruiting als wichtigsten Trend der Personalgewinnung. Und eine softgarden-Befragung von 2020 mit über 6.700 Bewerbern zeigt: Bei Stellenanzeigen auf Karrierewebsites bevorzugten 68,7 Prozent die Variante mit Mitarbeitervideo.

Der Grund ist einfach: Eine Anzeige beschreibt deinen Betrieb. Ein Video zeigt ihn – die Werkstatt, die Kollegen, den Umgangston. Genau die Dinge, die am Ende entscheiden, ob jemand sich bewirbt.

Was im Handwerk funktioniert

Echte Kollegen statt Models. Dein Geselle erzählt in seinen Worten, warum er morgens gern kommt. Keine Floskeln, sondern ehrliche Einblicke – das erkennen Bewerber sofort.

Der Alltag, nicht die Ausnahme. Baustelle, Werkstatt, Pausenraum. Wer sich auf dein Video hin bewirbt, weiß schon, worauf er sich einlässt – das spart dir Fehlbesetzungen.

Kurz und direkt. 60 bis 90 Sekunden fürs Hauptvideo, dazu kurze Clips für Social Media. Am Ende eine klare Ansage: Melde dich – so einfach wie möglich.

Funktioniert das wirklich? Ein Beispiel aus der Region

Die Paasch & Reincke GmbH – Frische-Logistik aus der Region Rendsburg – suchte Mitarbeiter, Anzeigen brachten kaum Rückmeldungen. Also haben wir ein ehrliches Recruitingvideo im echten Arbeitsalltag gedreht. Das Ergebnis: drei neue Mitarbeiter über ein einziges Video. Die ganze Geschichte steht auf meiner Recruitingvideo-Seite.

Und die Kosten? Weniger, als die meisten denken – eine ehrliche Einordnung der Marktpreise findest du im Beitrag Was kostet ein Recruitingvideo?

Du suchst Leute für deinen Betrieb?

Erzähl mir, welche Stellen du besetzen willst – ich sage dir ehrlich, ob ein Video dir hilft und wie wir es angehen. Kostenlos, unverbindlich, auf Augenhöhe.

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FAQ

Kurz nachgefragt

Mein Betrieb ist klein – lohnt sich das trotzdem?

Gerade dann. Große Firmen haben Personalabteilungen und Employer-Branding-Budgets – dein Vorteil ist Echtheit. Ein ehrliches Video aus deinem Betrieb schlägt jede Hochglanz-Kampagne, weil man sieht: Hier arbeiten echte Menschen, hier würde ich reinpassen.

Meine Leute wollen nicht vor die Kamera. Was nun?

Kenn ich – und es löst sich fast immer am Drehtag. Niemand muss Texte aufsagen: Ich stelle Fragen, deine Leute erzählen von ihrer Arbeit, den Rest macht der Schnitt. Wer partout nicht will, muss nicht. Meist wollen am Ende mehr Leute ins Video als reinpassen.

Wo setze ich das Video ein, wenn ich keine Karriereseite habe?

Social Media reicht für den Anfang: Instagram, Facebook, je nach Zielgruppe TikTok – dort erreichst du auch die, die gar nicht aktiv suchen. Dazu Google-Unternehmensprofil und WhatsApp-Status. Die Karriereseite kann später kommen.