Moin. „Wir sind Handwerker, kein Influencer-Betrieb“ – den Satz höre ich oft, wenn ich Social Media anspreche. Verständlich. Aber ein Blick auf die Zahlen zeigt: Ein guter Teil deiner Kollegen macht es längst, und zwar mit klarem Grund.
Was die Zahlen sagen
Laut der Bitkom-Studie „Digitalisierung des Handwerks 2025“ nutzen mittlerweile 56 Prozent der Handwerksbetriebe eine eigene Präsenz oder Werbung in sozialen Netzwerken – 2022 waren es erst 40 Prozent. Die Befragung von 504 Handwerksunternehmen ist repräsentativ gewichtet. Unter den Plattformen führen Facebook (57 Prozent) und Instagram (38 Prozent), gefolgt von LinkedIn (35 Prozent) und Xing (33 Prozent). TikTok liegt mit 7 Prozent noch weit hinten – Raum für Betriebe, die früh dabei sein wollen.
Übersetzt: Social Media im Handwerk ist längst keine Ausnahme mehr, sondern auf dem Weg zum Standard.
Warum sich das gerade jetzt lohnt
Der Grund liegt nicht nur bei der Kundschaft. Dieselbe Bitkom-Studie zeigt: 83 Prozent der Handwerksbetriebe berichten von einem Mangel an Auszubildenden, 75 Prozent von Fachkräftemangel. Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder bringt es so auf den Punkt: „Zur Gewinnung junger Talente führt für Handwerksbetriebe kein Weg an digitalen Medien vorbei.“
Social Media ist damit nicht nur ein Kanal für neue Kunden – sondern zunehmend auch der Ort, an dem sich zeigt, ob überhaupt noch jemand nachkommt.
Was auf Social Media im Handwerk tatsächlich funktioniert
Der echte Arbeitsalltag. Werkstatt, Baustelle, das fertige Ergebnis am Ende des Tages – genau das schauen sich Menschen gern an, ganz ohne Inszenierung.
Kurze, klare Clips. Ein Vorher-Nachher, ein handwerklicher Kniff, ein Werkzeug in Aktion. Keine langen Erklärvideos, sondern das, was in 15 bis 30 Sekunden Sinn ergibt.
Regelmäßigkeit statt Perfektion. Lieber jede Woche ein einfacher Clip als einmal im Quartal eine Hochglanzproduktion. Konstanz schlägt Aufwand.
Was das kostet – und was bei mir dahintersteckt
Ein Dreh vor Ort reicht meist für mehrere Wochen Content: Ich komme für einen Vormittag in deinen Betrieb, filme Arbeitsalltag und fertige Ergebnisse, und du bekommst daraus mehrere fertige Clips für Social Media. Wie sich der Aufwand in Euro übersetzt, steht ehrlich aufgeschlüsselt im Beitrag Was kostet Social Media Content in Rendsburg?
Und wenn es ums Personal geht?
Wer über Social Media vor allem Mitarbeiter statt Kunden erreichen will, findet die passende Vertiefung im Beitrag Recruitingvideo im Handwerk – mit einem echten Beispiel aus Rendsburg und der Frage, warum ein Video oft mehr bringt als jede Stellenanzeige.
Willst du wissen, was für deinen Betrieb passt?
Erzähl mir im kostenlosen Erstgespräch, wen du erreichen willst – Kunden, Nachwuchs oder beides. Du bekommst einen ehrlichen Vorschlag, keinen Standardplan von der Stange.
Kostenloses Erstgespräch